Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de30.06.2012 Karl-May-Spiele künftig ohne Feuerwerk

Die Karl-May-Spiele verzichten bis auf weiteres auf ihr Feuerwerk nach den Abendvorstellungen. Produktions- und Spielleiter Stefan Tietgen informiert das Publikum im Freilichttheater am Kalkberg am Ende der Aufführungen per Durchsage darüber, dass diese pyrotechnische „Zugabe“ mit Rücksicht auf die am Kalkberg nistenden Uhus nicht stattfinden kann.

Bad Segeberg. Die Knall- und Feuereffekte während des Stücks sind davon nicht betroffen. Explosionen und andere Spezialeffekte finden in vollem Umfang statt.

Bei der Premiere des Abenteuers „Winnetou II“ waren Teile des umgangreichen Premieren-Feuerwerks in Richtung Kalkberg geflogen, so dass einige Besucher befürchteten, die dort sitzende Uhu-Familie könnte etwas abbekommen haben. Die Tiere sind, wie Geschäftsführer Florian Gloza-Rausch vom Fledermauszentrum Noctalis inzwischen mitteilte, aber wohlauf.

In regulären Abendvorstellungen ist das Feuerwerk ohnehin nicht ganz so groß wie in der Premiere, doch Geschäftsführerin Ute Thienel hat entschieden, vorerst auf diesen Programmpunkt zu verzichten. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen“, erklärte sie gestern im SZ-Gespräch. „Man kann ein Restrisiko nicht ausschließen.“

Die Feuerwerks-Pause gilt so lange, bis die drei flügge gewordenen Jung-Uhus ihre derzeitigen Flugversuche beendet und den Kalkberg verlassen haben. Sie waren während der Premiere von Zuschauern im Licht der untergehenden Sonne beobachtet worden. Experten gehen davon aus, dass sich die imposanten Tiere in rund zwei Wochen aus ihrer „Kinderstube“ verabschieden werden.

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