Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de04.08.2012 Ludwigsburg: „Noch ein Feuerwerk? Ausgeschlossen“

Beim Fest der Generationen am Samstag wird nicht geböllert, sondern beeindruckend gelasert, verspricht der Blüba-Direktor.

Gerade sprudeln die Brunnen im Südgarten der Ludwigsburger Residenz nach frisch sanierten Kräften, da wird ihnen schon wieder der Hahn abgedreht. Allerdings nur für eine halbe Stunde – wenn zur Feier des Landesjubiläums eine gigantische Lichtershow auf die Schlosskulisse projiziert wird.
Das Musikfeuerwerk ist nicht lange her, Lichterzauber steht in drei Wochen an, jetzt noch eine Lasershow. Ist das nicht ein bisschen viel Glanz in der Hütte, Herr Kugel?

Wir haben uns das sehr genau überlegt, und eines war von vornherein klar: ein weiteres Feuerwerk kam uns nicht ins Haus. Damit würde man das Publikum übersättigen. Das wäre ja blöd, immer in dieselbe Kerbe zu schlagen. Morgen wird sicher kein einziger Schuss Pyrotechnik fallen.

Sondern?
Das wird eine Lasershow mit Baden-Württemberg-Premiere. Die Veranstalter aus Straßburg haben ein riesiges Wasserbecken aufgebaut und werden Fontänen spritzen lassen, die ebenso wie die Schlossfassade mit Scheinwerfern bestrahlt werden. Das sieht fantastisch aus. Ich hatte bei der Generalprobe Gänsehaut. Und es ist übrigens das um 180 Grad gedrehte Kontrastprogramm zu einem Feuerwerk.

Inwiefern?
Die Böller sind für die bessere Sicht immer am Ende des Südgartens auf der Anhöhe aufgebaut. Das Publikum steht also mit dem Rücken zum Schloss. Morgen wird es dagegen voll im Mittelpunkt stehen. Mit voller Konzentration auf die Show. Sogar unsere Brunnen werden dafür eine halbe Stunde lang abgeschaltet.


Miriam Hesse
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