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de30.11.2012 Polizeiverordnung Großweitzschen: Feuerwerk und Knallerei nur bis 22 Uhr

Großweitzschen (nga). Es ändert sich nicht viel, aber Wesentliches: Die Gemeinderäte von Großweitzschen segneten in ihrer jüngsten Sitzung die Neufassung der Polizeiverordnung ab. "Es gab zwei Änderungswünsche", erklärte dazu Ulrich Fleischer (Freie Wähler): "Dabei dreht es sich um Regelungen zum Zünden von Feuerwerk und dem Abbrennen von Gartenabfällen."

Bisher durften in den Sommermonaten anlässlich Jubiläen oder Familienfeiern Feuerwerke bis 23 Uhr gezündet werden, im Winter war dies bis 22 Uhr erlaubt. "Wir haben beschlossen, das zu ändern. Jetzt ist das Feuerwerk ganzjährig nur bis 22 Uhr gestattet", so der Bürgermeister. Davon ausgenommen ist die Silvester-Knallerei. Für den Jahresübergang gilt: Vom 31. Dezember 0 Uhr bis 1. Januar 24 Uhr ist das Böllern erlaubt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit geahndet. "Genehmigungen für Feuerwerke sind generell bei der Gemeindeverwaltung einzuholen. Es ist mit einer Bearbeitungszeit von rund einer Woche zu rechnen, deswegen rechtzeitig anmelden", empfiehlt der Großweitzschener Gemeindechef.

Außerdem wollten die Räte eine Regelung für das Verbrennen von Gartenabfällen finden. Das ist in der Polizeiverordnung aber nicht gestattet, so Fleischer: "Denn hier greift bereits höheres Recht: Es gilt die Verordnung der sächsischen Staatsregierung zum Verbrennen von Pflanzenabfällen". Man wolle deshalb an das Verständnis der Bürger appellieren und sich auf jeweils zwei Tage im April und Oktober von 8 bis 18 Uhr, aber nicht mehr als zwei Stunden täglich, einigen. Bei Regen solle es Alternativtage geben.

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