Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de29.12.2012 Raketen für den guten Zweck

Ideen statt Böller
 Ideen statt Böller

Ein wenig Zeit haben, innehalten, die letzten zwölf Monate Revue passieren lassen. Oder die Korken knallen lassen, Party machen und sich mit den besten Wünschen in den Armen liegen. Silvester feiern kann man so oder so. In Haar jedoch gibt es eine gute Tradition, die für alle „Jahreswechsel-Typen“ taugt: das große Feuerwerk wird von der Gemeinde und den Gemeindewerken spendiert – und dafür spenden die Bürger für ihre Mitmenschen.

Auch in diesem Jahr werden hunderte Raketen um Mitternacht vom Sport- und Freizeitpark aus in den Haarer Himmel steigen. Das Motto 2012 lautet „Zeit der Sinne“ – und das ist durchaus mehrschichtig zu betrachten. Denn während sich Augen und Ohren an den Raketen und der Musik erfreuen, soll möglichst auch eine Besinnung auf das Gemeinschaftsgefühl passieren. Ein Vorhaben, das schon seit vielen Jahren in Haar sehr gut funktioniert: Man feiert den Jahreswechsel mit einem von den Gemeindewerken und der Gemeinde spendierten Feuerwerk gemeinsam, verzichtet auf eigene Feuerwerkskörper und spendet das gesparte Geld für bedürftige Mitbürger. Einen Unterschied gibt es jedoch zu den Jahren zuvor: Während das Geld bislang immer auf das Konto der Gemeinde Haar ging, soll es in diesem Jahr der Bürgerstiftung Haar überwiesen werden.

Mitverantwortung durch die Bürgerstiftung

Die Bürgerstiftung Haar wurde 2010 ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Was uns verbindet“ wollen hier Haarer etwas für Haarer tun – und das möglichst unabhängig von der Gemeindeverwaltung. „Über Jahre musste die Gemeinde Haar keine Streichungen in ihren freiwilligen Leistungen für sozial Schwächere, Vereine und Verbände vornehmen. Doch diese freiwillige Leistungsfähigkeit gilt es zu stabilisieren“, sagt Bürgermeister Helmut Dworzak. Bei der Bürgerstiftung sind die Bürger zur Mitverantwor- tung aufgerufen – damit die Stiftung überall da helfen kann, wo die öffentlichen Gelder nicht greifen. Sie soll da sein, wenn Not am Mann ist, möchte aber auch Akzente setzen und helfen, Projekte zu initiieren. Wie gut das funktionieren kann, hat sich bereits in den letzten beiden Jahren bewiesen.


mm
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