Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at03.01.2013 Verbot für private Feuerwerke gefordert

In der Stadt Salzburg fordert Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl ein Verbot für private Feuerwerke, und zwar auch zum Jahreswechsel. Hintergrund sind etliche Vorfälle mit Feuerwerkskörpern.

Nach alle diesen Zwischenfällen in der Silvesternacht ist in der Landeshauptstadt eine Diskussion über die künftige Praxis ausgebrochen. Selbst der Organisator der Altstadt-Party, Wolfgang Weiss, hatte kritisiert, die Böller-Schießerei habe überhand genommen.

Nurmehr das Feuerwerk der Stadt erlauben

Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl verlangt nun ein Verbot für private Feuerwerke auch zum Jahreswechsel. „Natürlich ist ein Feuerwerk etwas schönes und ich verstehe, dass das Spaß macht. Aber in Anbetracht der Kosten und der Schäden durch Unfälle, angesichts der Probleme für die Tiere, die Feinstaubbelastung und auch des vielen Mülls sollte man das meiner Ansicht nach in Städten verbieten und nur noch das offizielle Feuerwerk der Stadt erlauben“, fordert Carl.

Bürgermeister: „Freude an Silvester gefährdet“

Die zuständige Magistratsbehörde ist skeptisch, weil ein Verbot schwer zu kontrollieren sei. ÖVP Bürgermeister Heinz Schaden bedient sich klassischer Polemik: Ein Stop für Kracher und Raketen würde "die Freude" an Silvester trüben.
Dass es seinem ÖVP Sammler-und-Jäger-Klientel weniger um Freude als um Machtdemonstration geht, verschweigt er dabei gerne. Auch die Einwände der Nicht-Durchführbarkeit sind reines Alibi: Zuständig für die Exekution des Verbots (per Bundesgesetz) ist die Bundespolizei, nicht die Stadt Salzburg.

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