Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at05.01.2013 Grüne fordern Einschränkungen für Feuerwerke

Die Silvester-Knallerei ist verhallt, die Diskussion darüber hält aber an. Weil die Feinstaubbelastung in der Silvesternacht extrem hoch war, fordern die Grünen nun Einschränkungen.
Silvester ohne Feuerwerk ist für einige unvorstellbar. Doch nicht alle sehen das so. Die Raketen und Böller haben die Feinstaubwerte hinaufschnellen lassen. Die Grenzwerte wurden teilweise um das Zehnfache überschritten.

Grüne: „Zeitlich einschränken und kontrollieren“

Noch am Neujahrstag war an den Messstellen in Lustenau, Feldkirch und an der Stadtstraße in Dornbirn der erlaubte Wert doppelt so hoch wie der erlaubte Grenzwert.
Das beeinträchtigt die Atemwege, sagen Experten. Die Grünen fordern eine Einschränkung der Silvesterknallerei. Besitz und Verkauf illegaler Feuerwerkskörper gehörten stärker kontrolliert. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Knallerei zeitlich einzuschränken, sagt Klubobmann Johannes Rauch.

Bludenz hebt Verbot als einzige Stadt nicht auf

In der Bludenzer Innenstadt ist es in der Silvesternacht verhältnismäßig ruhig geblieben. Das Verbot von Feuerwerken wird hier am letzten Tag des Jahres - anders als in den übrigen Städten - nicht aufgehoben. Rund um das Krankenhaus und das Sozialzentrum wolle man absolute Ruhe, sagt Stadt-Sprecher Stefan Kirisits. Auch die historische Altstadt soll geschützt werden.
Die Polizei hat vier Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Pyrotechnikgesetz ausgestellt.

LR Schwärzler: Einschränkung nicht einfach

Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) sagt, eine Einschränkung der Silvester-Feuerwerke werde nicht ganz einfach sein, er lasse aber die rechtlichen Möglichkeiten prüfen. Schwierig werde es, ein Verbot in der Praxis zu kontrollieren.

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