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de05.11.2013 Feuerwerk sorgt für Unmut

Unmut gibt es im Schliengener Ortsteil Mauchen, weil dort nach Angaben von Bewohnern in de r Nacht zum 1. November verbotenerweise ein Feuerwerk abgebrannt wurde. Die Gemeinde geht der Sache nach.

Ein in der Nacht zum 1. November (Allerheiligen) abgebranntes Feuerwerk sorgt in Mauchen für Unmut. Dorfbewohner wandten sich an die BZ sowie per Anzeige an Gemeinde und Polizei und teilten mit, dass am 1. November gegen 0.45 Uhr in Mauchen "zum wiederholten Mal in diesem Jahr ein Feuerwerk abgebrannt" worden sei.

Weiter heißt es in der E-Mail, dass es sich nicht um eine einzelne Rakete oder einen einzelnen Böller gehandelt habe, sondern "um eine, eher mehrere Feuerwerksbatterien". Eine solche sei am folgenden Morgen abgebrannt "auch am westlichen Ortseingang, Müllheimer Straße" gesichtet worden. Bereits im Sommer sei es zweimal so solchen Vorfällen gekommen, heißt es weiter. So fragen die beiden Dorfbewohner, ob es für das Abbrennen des Feuerwerks eine Genehmigung gab. Und falls nicht: Was wolle die Gemeinde gegen diese "Unsitte" unternehmen.

Lioba Baumgartner, Leiterin des Hauptamtes im Rathaus, bestäigt den Eingang des Schreibens. Sie könne aber noch nichts über den Vorgang sagen. Bei der Gemeinde jedenfalls sei kein Antrag auf das Abbrennen eine Feuerwerks gestellt worden, und demzufolge habe auch keine Gemeinehmigung bzw. Ablehnung erfolgen können. Somit handele es sich bei dem Feuerwerk vom 1. November um eine Ordnungswidrigkeit. Baumgartner will sich nun in Mauchen umhören. Zudem soll im Amtsblatt ein klarer Hinweis erscheinen, wonach es außer an Silvester und Neujahr verboten ist, ohne Genehmigung ein Feuerwerk abzubrennen.

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