Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3080 Unterschriften 2291 Vorfälle 581 Fortschritte

 

de28.12.2013 Böller am Bremerhavener Zoo nicht erwünscht

img img

Rund um den Bremerhavener Zoo am Meer ist das Abbrennen von Silvesterknallern in diesem Jahr nicht gern gesehen. Das hat die Stadt mitgeteilt und will damit ein Eisbärbaby schützen. Zum ersten Mal seit 41 Jahren hat eine Eisbärin damit begonnen, ein Junges groß zu ziehen.

Eisbärenmutter "Valeska" brachte ihr Baby Mitte Dezember zur Welt. "Die Gefahr ist groß, dass die Eisbärenmutter durch Böllerschüsse verunsichert wird und das Jungtier vernachlässigt", sagte Zoodirektorin Heike Kück zu Radio Bremen. Das könnte das Leben des kleinen Eisbären gefährden. Die Direktorin und Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) riefen die Bremerhavener und ihre Gäste dazu auf, in diesem Jahr rund um den Zoo am Meer auf die Knallerei zu verzichten. Hohe Gitter um die Seebäderkaje und den Deich in unmittelbarer Nähe des Zoos sollen sicherstellen, dass dort am Silvesterabend niemand feiert.

Böller am Weserdeich nicht erwünscht

Das Zoogelände liegt direkt am Weserdeich. Der ist zum Jahreswechsel traditionell Treffpunkt vieler  Menschen, die dort ihr Silvester-Feuerwerk abbrennen. Die Zoodirektorin bittet um Verständnis für die ungewöhnliche Maßnahme. Sie hat Angst, dass das Eisbärenbaby durch die Folgen der Lärmbelästigung sterben könnte. Die erfolgreiche Zucht sei laut Bremerhavener Zoodirektorin Kück etwas ganz besonderes. Eisbärenmutter "Valeska" kümmere sich rührend um ihr Junges, so die Zoodirektorin weiter. Mutter und Kind leben ohne Kontakt zu Pflegern und Zoobesuchern in einem unterirdischen Raum und werden durch Kameras überwacht. 

linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink