Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at02.01.2014 Laser statt Knaller: "Experiment gelungen"

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Experiment gelungen, absolut ausbaufähig - und eine Aichfeld-Stadt in der gleichen Liga wie Paris: Knittelfelds Bürgermeister Siegfried Schafarik hat auf den Feinstaub gehustet, bereits das zweite Jahr kein Silvesterfeuerwerk gezündet, statt dessen mit einer professionellen Lasershow die Feiernden erfreut.
"Ich bin sehr zufrieden", zieht er Bilanz über die mit Tourismus-chef Sepp Hölzl organisierte Aktion, deren Urheberschaft auf der Linzer Klangwolke fußt. "Und das Schöne ist, sich endlich mit einer richtigen Stadt vergleichen zu können - in Paris gibt es auch kein Feuerwerk", schießt der Bürgermeister lieber mit Humor statt mit Knallfröschen.
Freilich, die Show verträgt Feinschliff, etwa eine Moderation. Am Silvesterabend zauberte die Laserperformance musikuntermalt im Stundentakt jeweils für wenige Minuten ihre Effekte in Knittelfelds Himmel. Um Mitternacht ertönte kein großer Knall, aber der Donauwalzer - da war es von den Feuerwerken ringsum ohnehin hell genug.
Der organisatorische Aufwand war groß, die Kosten entsprachen einem Feuerwerk. Sogar eine vom Lachtal "geborgte" Schneekanone hätte weiße Flocken tanzen lassen sollen - allein die Temperatur spielte nicht mit.
Die Lasershow findet nicht nur Anhänger, Siegfried Schafarik hofft dennoch auf Fortsetzung: "Wir haben ein Zeichen gesetzt, dieser Schritt war notwendig."

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