Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at30.12.2014 Letztes Leobener Feuerwerk

In Leoben geht am 31. Dezember wieder das große, traditionelle Silvesterfeuerwerk über den Hauptplatz. Für das nächste Jahr überlegt man sich Neues.

In der jüngsten Leobener Gemeinderatssitzung meldete sich SP-Gemeinderat Josef Riegler zu Wort, um auf die hohe Feinstaubbelastung durch Feuerwerke aufmerksam zu machen. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, dass durch Feuerwerke und Raketen zu Silvester mehr Feinstaub emittiert werde, als alle Dieselnutzfahrzeuge in einem ganzen Jahr ausstoßen würden, wie Riegler erklärte. Zusätzlich zum Feinstaub gibt es aber auch noch andere Schadstoffe. Hunderte Kilo von Abfällen bleiben nach den Raketenorgien zu Silvester liegen, die dann keiner entsorge. „Reste von Pulver dringen ins Erdreich und in weiterer Folge in das Grundwasser ein oder verunreinigen Felder und Futter für Tiere“, meint Riegler.
Alternative
Er plädierte in der Gemeinderatssitzung dafür, dass man sich zukünftig auch in Leoben eine Alternative zum großen Silvesterfeuerwerk einfallen lassen sollte. „Die Kommunen sollten mit gutem Beispiel vorangehen, denn dann kann man auch die Bevölkerung besser dazu bewegen, weniger Raketen zu schießen“, ist Riegler überzeugt.
Leobens Bürgermeister Kurt Wallner meinte zur Anregung Rieglers, dass man heuer noch das traditionelle Silvesterfeuerwerk veranstalte, man aber über Alternativen nachdenken werde. Auch Leobens Citymanager Anton Hirschmann meinte im Gespräch mit der Kleinen Zeitung, dass ihm der Umweltgedanke bewusst sei, und auch er über Alternativen nachdenken werde, allerdings müssten diese auch finanziell machbar sein. „Ich habe Ideen, aber diese sind noch nicht ausgegoren“, so Hirschmann.

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