Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3082 Unterschriften 2291 Vorfälle 581 Fortschritte

 

at30.12.2015 Immer mehr Gemeinden verbieten Feuerwerke

Jetzt haben auch mehrere steirische Gemeinden ein Feuerwerksverbot für das Gemeindegebiet ausgesprochen. Weitere Verbote könnten noch folgen.

Immer mehr Gemeinden werden auch in der Steiermark das neue Jahr ohne Knallerei begrüßten. In Kärnten haben bereits 30 Gemeinden ein Feuerwerksverbot für das Gemeindegebiet ausgesprochen. In der Steiermark herrscht noch kein generelles Abschussverbot, allerdings haben die Bezirkshauptmannschaften Bruck-Mürzzuschlag, Voitsberg, Weiz und Murtal vorsorglich eine Verordnung erlassen, die offenes Feuer und Rauchen im Wald und in Waldnähe verbietet. Die anhaltende Trockenperiode hat nun auch die Verantwortlichen der Stadt Judenburg veranlasst, auf das Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Man will Vorbild sein und verweist auf eine Verordnung der Behörde.

Der Bezirk Liezen verbietet darüber hinaus ausdrücklich auch die Verwendung von Feuerwerkskörpern – unter Androhung von Strafen bis zu 7270 Euro. Graz verzichtet wieder auf ein großes Feuerwerk und Gemeinden wie Gratwein-Straßengel haben eine Verordnung betreffend des Verbotes zur Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen erlassen. Immer mehr Gemeinden ziehen nach.
In Tirol wurde Dienstagmittag ein ab sofort geltendes landesweites Verbot von Privatfeuerwerken, offenem Feuer und Rauchen im Wald und dessen Gefährdungsbereichen verordnet. Wegen der akuten Waldbrandgefahr hatte ein solches Verbot bereits für die Bezirk Lienz und Reutte bestanden.

Wiesen und Wälder ausgetrocknet

Das Feuerwehr hat schon vor Tagen vor hohem Brandrisiko durch Feuerwerkskörper gewarnt. Wiesen und Wälder seien wegen fehlenden Niederschlags derzeit völlig ausgetrocknet. Um großflächige Brände auszulösen, genüge oft ein kleinster Funke und leichter Wind.

linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink