Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at30.12.2010 Wiener Silvesterpfad mit totalem Kracherverbot

Die Bestimmungen für die Verwendung von Feuerwerkskörpern im Ortsgebiet werden immer strenger. Wer Raketen nicht erlaubter Klassen abschießt, muss heuer erstmals mit Strafen von bis zu 3600 Euro rechnen. In besonders schwerwiegenden Fällen sind sogar 10.000 Euro möglich. Mit zahlreichen Anzeigen ist zu rechnen: In den vergangenen Jahren beschlagnahmten die Behörden jeweils um den Jahreswechsel bis zu fünf Tonnen verbotene Feuerwerkskörper. Auf dem Wiener Silvesterpfad, den Jahr für Jahr 700.000 Gäste besuchen, wird das neue Gesetz heuer besonders rigoros umgesetzt. Die Polizei hat für den gesamten Bereich eine Platzordnung erlassen. Damit ist das Abschießen oder Anzünden jeglicher Art von Feuerwerkskörpern verboten. Auf dem Stephansplatz ist deshalb sogar mit Personenkontrollen zu rechnen. Dort werden Besucher durch eigens geschaffene Zu- und Abgänge geschleust, wo Polizei und Sicherheitsdienste ganz ähnlich wie bei Konzertbesuchen nach verbotenen Materialien suchen. Quasi als Entschädigung für das totale Knallerverbot findet um Mitternacht heuer erstmals beim Heldenplatz ein Feuerwerk seitens des Veranstalters statt. Kosten: 12.000 Euro.

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