Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de01.07.2016 Initiative: Feuerwerk-Verbot im ganzen Tegernseer Tal

„Feiern statt Feuern“ lautet das Motto der Initiative gegen Feuerwerke, die sich im Sommer 2015 gegründet hat. Inzwischen hat die etwa 15 Personen umfassende Gruppierung ihr sechstes Treffen abgehalten. Um ihr Anliegen durchzusetzen, hat die Gruppe Schreiben an die Regierung von Oberbayern, das Landratsamt sowie die Tal-Bürgermeister verschickt. Seit 2012 existiert eine freiwillige Vereinbarung, in der sich die Wirte dazu verpflichten, Feuerwerke öffentlich in den Medien anzukündigen, auf besonders laute Feuerwerkskörper zu verzichten und nicht länger als bis 22 Uhr zu schießen.

"Es geht uns um die große Belastung für Menschen, Tiere und die Umwelt“

„Wir wollen eine Reduzierung der Feuerwerke erreichen, es geht uns um die große Belastung für Menschen, Tiere und die Umwelt“, sagt Angela Brogsitter-Finck, die als Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal der Initiative angehört. Deshalb hat sich die Gruppierung an die Regierung von Oberbayern gewandt. Die wiederum gab zu verstehen, dass jede Gemeinde für sich entscheiden könne, ob sie Feuerwerke verbieten wolle oder nicht.

„Wir schreiben beispielsweise an Landtagsabgeordnete. Außerdem versuchen wir es mit Überzeugungsarbeit. Bei einem geplanten Kategorie-4-Feuerwerk am Freihaus Brenner konnten wir uns auf ein wesentlich kleineres der Kategorie 2 einigen.“

Darüber hinaus hat die Initiative auch auf die Dimension der Seefest-Feuerwerke Einfluss genommen. „Wir haben die Zusage von den Bürgermeistern, dass sie die Feuerwerke an den Seefesten kleiner und naturverträglicher gestalten“, freut sich Joachim. Doch schon jetzt braut sich neues Unheil zusammen. Brogsitter-Finck fürchtet, dass künftig – wenn die Stallungen renoviert sind – auch in Kaltenbrunn viele Feste mit privaten Feuerwerken stattfinden werden. „Und das ist noch dazu eine Naturschutzzone“, gibt sie zu bedenken. Um die Feuerwerke einzudämmen, setzt sie auch auf Überzeugungsarbeit.

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