Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3185 Unterschriften 2291 Vorfälle 581 Fortschritte

 

at13.12.2009 Graz stoppt Feuerwerke zu Silvester

"Aktion scharf" der Exekutive: Bis zu 2.180 Euro Strafe drohen

Um horrende Feinstaubwerte zum Jahreswechsel zu vermeiden sind Raketen, Knaller & Co. in Graz verboten. Polizei und Ordnungswache passen auf.
Zu Silvester 2008 waren die Feinstaubwerte, auch wetterbedingt, bis zu sechs mal niedriger als 2007. Diese erfolgreiche Feuerprobe motivierte die steirische Landeshauptstadt, das "Raketenverbot" heuer mit voller Härte zu exekutieren. Das Pyrotechnigesetz "wird strenger geahndet", bestätigt Umweltreferentin und Vize-Bürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne) gegenüber ÖSTERREICH.
Das Gesetz untersagt - übrigens in ganz Österreich - pyrotechnische Artikel der Klasse II oder höher im Ortsgebiet zu verwenden. Von kleinen Raketen, über "Deutsche" oder "Schweizer Kracher" bis zu Böllern ist die Knallerei verboten.
Einzige, von Bürgermeister Siegfried Nagl (VP) genehmigte Ausnahme wird im Fall des großen Schlossberg-Feuerwerks gemacht.
Ansonsten drohen Geldbußen bis zu 2.180 Euro oder Ersatzfreiheitsstrafen von bis zu sechs Wochen.
Damit das "Raketenverbot" auch befolgt wird, machen Polizei und Ordnungswache am 31. Dezember Überstunden. Und das vor allem in der Innenstadt, im Uni-Viertel und am dicht besiedelten Stadtrand. Der Luftgüte und der ohnehin lärmgeplagten Bevölkerung zu Liebe, betonen die Verantwortlichen.


Steiermark-Zeitung ÖSTERREICH (rot)
linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink