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un18.01.2017 China verschärft Feuerwerksbestimmungen für das kommende Frühlingsfest

Mehrere Städte in China haben im Vorfeld des diesjährigen Frühlingsfestes ihre Vorschriften zum Einsatz von Feuerwerk verschärft, um die Luftverschmutzung zu kontrollieren und die Sicherheit zu gewährleisten.

Shijiazhuang, die Hauptstadt der nordchinesischen Provinz Hebei, hat den Einsatz von Feuerwerkskörpern während des Frühlingsfests innerhalb der zweiten Ringstraße im Stadtzentrum verboten. Außerhalb davon dürfen Feuerwerkskörper am Vorabend des Frühlingsfests sowie am ersten, fünften und 15. Tag des chinesischen Neujahrsfestes genutzt werden. Das berichtete die Hebei Daily am Montag.
Bei Ausrufung der dritten Smogwarnstufe werde der Einsatz von Feuerwerk ganz verboten, hieß es. Für den Kauf von Feuerwerksartikeln müssten sich die Bürger mit ihrem Ausweis registrieren, teilte die Regierung von Hebei mit.
Auch in der südwestchinesischen Stadt Chongqing gelten Einschränkungen für die Nutzung von Feuerwerkskörpern, Anwohner dürfen sie nur an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten zünden. Der Einsatz von Feuerwerk wird außerdem bei starker Luftverschmutzung verboten.
Feuerwerksrückstände könnten PM10-Werte auf bis zu 1000 Mikrogramm und PM2,5-Werte auf bis 500 Mikrogramm pro Kubikmeter erhöhen, berichtete die Worker’s Daily.
Überraschenderweise zog die Regierung von Henan am Montag eine drei Tage zuvor ausgehängte Mitteilung zurück, die jegliches Feuerwerk während des Frühlingsfests in der Provinz untersagte.
Zu dieser Entscheidung sei es gekommen, nachdem 250 Unternehmen eine Petition unterzeichnet hatten, in der der sie die Regierung dazu aufforderten, das Verbot aufgrund potenzieller Sicherheitsrisiken und Finanzprobleme aufzuheben, berichtete die Beijing News am Montag.
Das Verbot schockte Feuerwerkshersteller und die damit verbundenen Unternehmen. “Ich werde eine Bank überfallen, wenn Feuerwerk verboten wird”, erklärte Liang Guobin, einer der Antragsteller. Das Geschäft mit dem Feuerwerk habe einen Wert von 750 Millionen Yuan, hieß es in der Petition.

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