Pyrotechnik ist kein Spielzeug

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de04.05.2017 Gemeinderat schränkt Abbrennen von Feuerwerken ein

Außer am 31. Dezember wird es in Hohentengen nur noch zwei Mal pro Jahr im Hauptort und ein Mal pro Jahr in den Ortsteilen Feuerwerke geben. Der Gemeinderat schränkte in seiner Sitzung die Anzahl der Feuerwerke erheblich ein. Wann künftig ein Feuerwerk gezündet werden darf, erfahren Sie hier.

Hohentengen (ros) Eine fast schon explosive Diskussion entbrannte im Hohentengener Gemeinderat, entzündet durch das immer häufigere Abbrennen von Feuerwerk in der Zeit zwischen dem 2. Januar und dem 30. Dezember auf Gemeindeboden. Der Aufwand, der mit den immer häufiger beantragten Ausnahmegenehmigungen für das sonst – außer am 31. Dezember– unerlaubte Abbrennen an Hochzeiten und Geburtstagen, machte nun eine einheitliche Regelung notwendig. Demnach sollen pro Jahr nur noch zwei Ausnahmen im Hauptort und jeweils eine pro Ortsteil gemacht werden. Das Feuerwerk müsse angemeldet werden, vor 22 Uhr (Mai bis September vor 22.30 Uhr) beendet sein und dürfe nicht länger als zehn Minuten dauern. Diese Regelung gelte für Privatpersonen ebenso wie für Vereine und alle anderen Instanzen. Würde Feuerwerk ohne Anmeldung abgebrannt, "dann müsse man dem auf den Grund gehen", sagte Benz. "Das sind dann aber saftige Busgelder." Dem Beschluss mit einer Enthaltung war eine rege Diskussion vorausgegangen, besonders im Hinblick auf das bisher geduldete Feuerwerk diesseits des Rheins am 1. August, dem Schweizer Nationalfeiertag, im Ortsteil Lienheim und im Allgemeinen der Abwägung zwischen Tradition und Recht. Für den von vielen Schweizern belegten Campingplatz soll an diesem Tag nach Voranmeldung und innerhalb der Begrenzung eine Sonder-Ausnahmegenehmigung erteilt werden.

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