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ch28.07.2017 Schweizer Kracher sind in der Schweiz verboten

Die Kantonspolizei weist die Bevölkerung auf verbotene Knallkörper hin. Wer illegal Feuerwerk anzündet, macht sich strafbar.
Schon der Besitz von Bodenfeuerwerk ist strafbar. Grossfeuerwerke erfordern spezielle Kurse.


«Jedes Jahr gibt es Verletzungen durch Feuerwerkskörper», sagt Hans­peter Krüsi, Mediensprecher von der Kantonspolizei St. Gal­len. Für die bevorstehende Bundesfeier warnt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Medienmitteilung vor dem Abbrennen von Feuerwerk. Bodenknallendes Feuerwerk – auch als Böller bekannt – ist in der Schweiz grundsätzlich verboten. Schweizer Kracher, Österreicher Kracher oder Piraten heissen diese unerlaubten Feuerwerkskörper. Diese seien in der Handhabung zu unsicher und daher gefährlich.

Seit diesem Jahr ist schon der Besitz von Böllern strafbar. Neben der Verletzungsgefahr und der hohen Lärmbelastung würden mit den verbotenen Knallkörpern auch immer wieder kleinere Sachschäden verursacht, sagt Krüsi. In der Schweiz ist es nicht möglich, die Böller ­legal zu erwerben. Diese werden meist aus dem Ausland importiert. Aber auch bei der Einfuhr von legalem Feuerwerk gibt es Beschränkungen. Wer Feuerwerk einführen will, dessen Gesamt­menge 2,5 Kilogramm über­steigt, muss ein schrift­liches Bewilligungsgesuch stellen.

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