Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de10.03.2018 Neun Verletzte wegen brennender Pyrotechnik bei Fußballspiel

MAINZ. sog. "Fußballfans" haben im Mainzer Stadion Pyrotechnik gezündet. Der Anpfiff verzögerte sich. Die Mainzer Polizei stellt Strafanzeigen.

Die Mainzer Polizei hat nach den Vorfällen bei einem Auswärtsspiel in Mainz (1:0) die Ermittlungen aufgenommen. Vor und während des Spieles war es zum massiven Abbrennen von bengalischen Fackeln und dem Zünden von Rauchtöpfen gekommen. Schiedsrichter Dr. Felix Brych konnte das Spiel erst mit siebenminütiger Verspätung anpfeifen, da das komplette Stadion in dichte Nebelschwaden gehüllt war.

Beim Einsatz der Pyrotechnik gab es mehrere Verletzte. Neun Personen meldeten sich beim Sanitätsdienst im Mainzer Stadion. Laut Polizeiangaben kam es sowohl zu Augenreizungen als auch zu leichten Verbrennungen bei den Geschädigten. Nach ambulanter Behandlung konnten alle neun Personen entlassen werden und sich auf den Heimweg begeben.

Das Videomaterial wird ausgewertet

Die Mainzer Polizei leitete gegen die Schalker Zündler Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Aktuell wird das Videomaterial ausgewertet. Die Vorgänge im Gästeblock sind laut Polizeiangaben durch Kameras aufgenommen worden. Auf den Verein Schalke 04 kommt wegen der Vorfälle in Mainz eine empfindliche Geldstrafe durch das DFB-Sportgericht zu.

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