Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de14.07.2018 BFV beschließt höhere Strafen für Pyrotechnik-Vergehen

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat zusammen mit den Vereinen auf seinem Verbandstag in Bad Gögging höhere Strafen für Pyrotechnik-Vergehen beschlossen. Das gab der BFV auf seiner Homepage bekannt.

Bei Vorfällen in der Bayernliga können laut der Mitteilung künftig Strafen von bis zu 25 000 Euro fällig werden, in der Regionalliga Bayern sind sogar bis zu 50 000 Euro möglich. Unter 300 Euro werde das Strafmaß in keinem Fall bleiben, so der Text weiter. In den unteren Klassen reichen die Sanktionen von der Mindeststrafe (300 Euro) bis zu 12 000 Euro. Zudem drohen weitere Folgen wie Platzsperren und Punktabzüge (etwa bei mehrmaligem Abbrennen von Pyrotechnik oder einer Unterbrechung von mehr als fünf Minuten in einem Spiel). Im Extremfall soll sogar die Versetzung in eine niedrigere Spielklasse möglich sein. „Mit ihrem Fehlverhalten schaden die Täter ihrem Verein folglich immens. Unterstützung sieht anders aus! Hier sprechen Vereine und Verband eine Sprache“, heißt es weiter.

Schiedsrichter sollen durchgreifen

Aus diesem Grund werde die Aufklärungsarbeit der Sportgerichte „täterorientiert“ ausgerichtet. Ziel ist es laut der BFV-Mitteilung, gemeinsam mit den Vereinen die Täter zu ermitteln und sie zur Rechenschaft zu ziehen. Gelingt es, die Täter zu identifizieren – oder engagiert sich ein Täter als Wiedergutmachung über das normale Maß hinaus für ehrenamtlich Sport- oder Sozialprojekte, können die Sanktionen gegen die Vereine aufgehoben oder reduziert werden. Können die Täter erst nach dem rechtskräftigen Abschluss eines Sportgerichtsverfahrens ermittelt werden, kann das Verfahren nun auch neu aufgerollt werden.

Weiter, so heißt es, seien die Schiedsrichter angehalten worden, härter durchzugreifen. Falls es auf der Tribüne rauche, müsse das Spiel unterbrochen werden. Brennt die Pyrotechnik länger als fünf Minuten, müsse der betroffene Verein mit einer Geldstrafe und Punktabzug rechnen.

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