Pyrotechnik ist kein Spielzeug

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de27.08.2018 Kein Feuerwerk in Baden-Baden

Zwar habe der Regen der vergangenen Tage das Risiko ein wenig vermindert, jedoch gelte immer noch Stufe 4 bei der Waldbrandgefahr und damit die zweithöchste Stufe. Waggershauser: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und auch lange zugewartet.“ Angesichts der umfangreichen Vorarbeiten, die in diesen Tagen noch zu erledigen gewesen wären, habe man dennoch rechtzeitig entscheiden müssen. Das Feuerwerk stehe sozusagen auf Paletten verladen bei der Fachfirma. Die jetzige Absage minimiere somit den finanziellen Schaden, der durch die Absage einhergeht.

Hätte man am Freitag oder erst am Samstag so entscheiden müssen, wäre dieser noch höher. Zahlen nannte die BBE-Geschäftsführerin nicht.
Brandgefahr auf Stufe 4 und gleichzeitig ein Höhenfeuerwerk der Klasse 4, seien nicht vereinbar. Zum Vergleich: Das jährliche Silvesterfeuerwerk werde von Brandsachverständigen der Kategorie 2 zugeordnet. In diesem Zusammenhang verweist Nora Waggershauser auf das Großereignis „Rhein in Flammen“ in den vergangenen Tagen bei Koblenz, wo es gleich zu mehreren Bränden gekommen sei.
Eine Verschiebung mache auch keinen Sinn, denn das nächste größere Ereignis wäre der Weihnachtsmarkt und da mache ein Feuerwerk keinen Sinn.

Entscheidung in den nächsten Monaten

Also das Feuerwerk einmotten bis ins kommende Jahr? Nora Waggershauser gibt sich hier zurückhaltend und sagt, dass dies theoretisch möglich sei, da die Feuerwerkskörper eine lange Haltbarkeit hätten. Allerdings, so ihre Einschränkung, angesichts des Klimawandels und der stärker werdenden Gefahr von sommerlichen Trockenperioden müsse man über das Grand-Prix-Feuerwerk zur Großen Woche grundsätzlich nachdenken. Dies wolle man in
den kommenden Monaten tun, so Waggershauser.


Bernd Kappler
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