Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de30.05.2011 Votum gegen Privatfeuerwerke

Feuerwerk über Lahr
Die Globalisierung von Bräuchen und Festen hat dazu geführt, dass die Narren bald das ganze Jahr über unterwegs sind, Mallorca-Partys nicht am Strand, sondern in nüchternen Festhallen auf dem Land gefeiert werden, und Halloween mittlerweile in jedem deutschen Vereinsterminkalender auftaucht. Und seit einigen Jahren hat es auch den Anschein, das Silvester nicht in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar begangenen wird, sondern geschätze 52 Mal im Jahr. Neben einigen öffentlichen (und genehmigten) Veranstaltungen – wie früher das Seenachtsfest in Schuttern und die Schutterstrandparty oder aktuell der Abschluss der Chrysanthema – lassen es zunehmend auch die Lahrerinnen und Lahrer privat krachen, sei es um die Geburt des Nachwuchses, den Jahrestag mit der Partnerin oder irgendeinen Geburtstag auf diese Weise zu feiern.

Offensichtlich hat dies nun überhand genommen, denn in einer Pressemitteilung weist die Stadtverwaltung darauf hin, das vom 2. Januar bis 30. Dezember Feuerwerkskörper nur mit einer Ausnahmegenehmigung abgebrannt werden dürfen. Und da ist auch gut so, denn wenn das ganze Jahr Feuerwerk ist, dann ist Silvester auch nicht mehr Silvester.

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