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ch28.07.2011 Feuerwerk birgt Zündstoff

Nicht jeder hat Freude an Feuerwerk. Jedenfalls vor und nach dem 1. August nicht. In Biel etwa hört die Polizei da manchmal emotionale Äusserungen. Und Lyss verschärft im neuen Polizeireglement die betreffenden Regeln.

Feuerwerk wird nicht nur am 1. August gezündet, sondern vereinzelt auch in der Zeit davor und danach. Darüber regen sich viele auf, insbesondere wenn es dabei einen lauten Knall gibt, wie die Bieler Sicherheitsdirektorin Barbara Schwickert (Grüne) weiss. "Manche Leute reagieren da recht emotional", sagt sie.

Kontroverses Thema in Lyss

Wie Biel ist derzeit auch Lyss daran, sein Polizeireglement zu überarbeiten. Das bisherige ist rund 30 Jahre alt. Laut Thomas Peter, dem Leiter der Abteilung Sicherheit und Liegenschaften, zeigt sich dabei, dass das Thema «Feuerwerk» besonders kontrovers ist. «Es ist damit zu rechnen, dass im neuen Reglement strengere Vorschriften gelten werden.»

Kaum kantonale Vorgaben

Feuerwerk ist primär Sache der Gemeinden. Gemäss dem "Handbuch des Kantons über Ortspolizeiaufgaben" wird das Abbrennen von Feuerwerk "von keinem Erlass des übergeordneten Rechts spezialgesetzlich eingeschränkt oder verboten". Hat eine Gemeinde aber "ein Regelungsbedürfnis", kann sie selbst Einschränkungen festlegen.

Wie eine Umfrage in der Region zeigt, machen die Gemeinden von diesem Spielraum unterschiedlich Gebrauch. Mancherorts ist das Abbrennen von Feuerwerk am 31. Juli/1. August und an Silvester erlaubt. Andernorts gibt es keinerlei Einschränkungen.

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