Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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deStatt Feuerwerk zum Collietag in die Kurgemeinde

Ideen statt Böller Ideen statt Böller

Königsfeld. Die Schweiz hat einen Nationalfeiertag. "Dieser Feiertag wird unter anderem mit großen Feuerwerken überall in der Schweiz gefeiert", berichtet Marion Kunzelmann. Sie selbst besitzt zwei Collies und weiß, was ein Feuerwerk in der Psyche der sensiblen Hunde anrichtet.

So hat sie für den Schweizer Collieclub über den Nationalfeiertag ein Wochenende in Königsfeld organisiert"Für die Hunde ist ein Feuerwerk purer Stress, daher sind unsere Schweizer Freunde gerne gekommen", freute sie sich. Alle Gäste konnten im Schwarzwald Parkhotel im Haus Feldberg unterkommen, 45 Besitzer mit 38 Collies aller Farbschläge, also tricolor, bluemerle, und zobelweiß, vertreten waren bei den Hunden auch alle Altersgruppen, der Jüngste war gerade mal zwölf Wochen, der Methusalem schon 13 Jahre alt.

"Die Tourist-Information hat mir toll geholfen mit einem kleinen Programm", erzählte die Hundefreundin strahlend. Nachdem am Mittwoch alle Schweizer Gäste angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, gab es einen kleinen Begrüßungsspaziergang, berichtete sie.
Am Donnerstag wanderte die Gruppe an den Wolfsteich in Mönchweiler, an dem es dann auch Mittagessen gab. Am Abend lockte im Hotel ein kleiner Sektempfang mit anschließendem Galabüfett. Nach Burgberg ging es dann am Freitag mit einem Wanderführer des Schwarzwaldvereins.

"Gemeinsam haben wir die Untere Mühle besichtigt und ließen uns über die Geschichte der Mühle aufklären. Dann ging es zurück nach Königsfeld. Unterwegs haben wir in der Waldauschänke ein Mittagessen eingenommen. Das hat die Tourist-Infor­mation wirklich klasse vorbereitet", schwärmte Marion Kunzelmann.
Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Spaziergang durch Königsfeld und anschließend einer Mühlenwanderung. Am Nachmittag war in Mariazell internationaler Collietag. "Die Mitglieder des Hundesportzentrums Mariazell haben eine Spaßrallye mit lustigen Stationen für Mensch und Collie vorbereitet", erklärte sie. Da seien zusätzlich Teilnehmer aus ganz Deutschland dabei gewesen, so dass insgesamt mehr als 60 Personen und fast genauso viele der schönen langhaarigen Hunde teilnahmen.

"Den meisten fiel der Abschied am Sonntag nicht gerade leicht", stellte die Organisatorin fest.
Nach einem Abschiedsspaziergang samt Mittagessen in der "Schappelstube" hieß es dann, zu packen und abzureisen. Zwar waren es richtig heiße Tage, dennoch habe die ganze Zeit eine ruhige,  harmonisch-entspannte Atmosphäre geherrscht. Besonders gut sei auch eine Kleinigkeit angekommen: "Für die alten Collies und schwachen Gäste haben wir einen Shuttleservice bereitgestellt, der die einzelnen Stationen angefahren hat", bilanzierte sie.

Es habe schon vor fünf Jahren einen Collietag im Kurort gegeben, so Marion Kunzelmann. Ein weiteres Treffen sei abzusehen, "aber erst in ein paar Jahren".

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