Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de28.12.2012 Die häufigsten Silvester-Verletzungen

Daumen ab Daumen ab

Hörschäden, abgerissene Finger, Verbrennungen – nie kommen so viele Menschen mit diesen Verletzungen in die Notaufnahmen, wie an Silvester.

HÖRSCHÄDEN

Nach Angaben von HNO-Ärzten erleiden jährlich rund 8000 Deutsche zu Silvester Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper.
Mehr als ein Drittel behalten durch ein solches „Knalltrauma” bleibende Schäden wie Tinnitus und Hörverlust. In schweren Fällen können sogar Trommelfelle einreißen und die Gehörknöchelchen verletzt werden.
Das besonders Gefährliche bei explodierenden Feuerwerkskörpern ist die kurze Impulsdauer der Lautstärke. Fatal: Bei einem sehr kurzen Impuls nimmt die Lautstärke-Empfindung ab – die Schädigung bleibt zunächst unbemerkt.
Explodieren Feuerwerkskörper in weniger als zwei Metern Nähe, erreichen die Schallimpulse Spitzen von bis zu 160 Dezibel. Zum Vergleich: Ein startendes Düsenflugzeug entwickelt in 30 Metern Entfernung einen Schalldruckpegel von 150 Dezibel.

HÄNDE UND GESICHT

Bei unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerksartikeln sind diese Körperpartien besonders gefährdet. Am Silvesterabend häufen sich Abrisse von Gliedmaßen, Verletzungen der Augen und schwere Verbrennungen. Allein in Berlin verletzen sich nach Feuerwehrangaben jedes Jahr rund 500 Menschen in der Silvesternacht.

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