Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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unPyrotechnik - Unfallstatistik

Unfallstatistik nach Gender Unfallstatistik nach Gender

Das Gros der Unfallopfer von Pyrotechnik ist unter 21 Jahre alt. Rund 79 % der Verletzten sind männlich, 21 % sind weiblich. Bei den männlichen Verletzten sind 40% der Unfälle fremdverschuldet, bei Frauen der Anteil der Fremdverschuldung mit 80% doppelt so hoch.

Die meisten Verletzungen (55 %) entstehen durch Knallkörper, z.B. Böller oder Kanonenschläge. Zusätzlich zu Verletzungen durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern kommen noch unzählige Brände und erhebliche Sachschäden.

Verbrennungen (27 %) und Knalltraumata (28 %) sind die häufigsten Verletzungen – der Kopf (52 %) und die Hände (35 %) sind die Körperregionen, die am häufigsten betroffen sind.

5 % der verletzten Personen fallen unter die Kategorie "schwer verletzt". Das bedeutet: Hier ist mit ernsthaften bleibenden, gesundheitlichen Schäden zu rechnen. Dazu gehören zum Beispiel Gehörschäden, Einschränkung der Sehfähigkeit, Einschränkung der Feinmotorik an den Händen und hässliche Narben, die ein Leben lang bleiben.

Lt. einer Unfallanalyse des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) verletzen sich allein in Österreich jährlich etwa 300 Personen so schwer, dass sie nach einem Unfall nochmals zur Nachbehandlung ins Krankenhaus müssen. Etwa 90 Prozent dieser Unfälle ereignen sich in den Stunden rund um Silvester.