Waldhäx

Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner

 

Kritik am Erholungsdauerwald nach Dubbel

Kritik am Erholungsdauerwald Kritik am Erholungsdauerwald

Der Dubbelsche “Erholungsdauerwald” ist ein klassisches Beispiel für “Greenwashing“: Es ist eine Public-Relation-Kampagne mit dem Ziel, der Essener Forstverwaltung “in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen, ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gibt” (Wikipedia, Hervorhebungen von mir).

Das ganze Konzept liest sich wie ein Werbeprospekt. Es wimmelt von Superlativen: “beste Leistungen”, “höchste Sicherheit”, “beste Pufferung”, “optimale Sicherstellung”, “naturverträglichste Form”, “günstigste Art”, “geringste Kosten”, “ökologisch sinnvollsten” “der Natur am nächsten stehend” usw. usw..
Prof. Dubbel hat die eierlegende Wollmichsau erfunden. Sein Konzept erfüllt alle – aber auch wirklich alle – Ansprüche an die Forstwirtschaft: “Arten-, Biotop-, Wasser-, Klima-, Boden-, Lärm-, Sicht-, und Immissionsschutz”. Und es liefert “Erholungsräume für uns Großstadtbewohner”. Und den “Wert- und Rohstoff Holz”. Und das alles “bei gleichzeitiger Optimierung der zuvor genannten Wirtschaftsziele”. Und – selbstverständlich! – durch “langfristig intelligente Nutzung der biologischen Automation”.

Vollends unerträglich wird das Ganze durch das mittlerweile übliche grüne Wortgeklingel: Alles ist “nachhaltig”, “ökologisch”, “naturnah”, “naturverträglich”, “angepasst” und “schonend”. Es wird “entwickelt”, “erhalten”, “geschont”, “gefördert” und “gepflegt”. Vor allem gepflegt! Und deswegen heißt das Forstamt auch fortan “Amt für Waldungen und Waldpflege“.

Die Wirklichkeit sieht anders aus…