Waldhäx

Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner

 

01.06.2013 An die Naturschutzorganisationen des Landes Vorarlberg

Die Website www.waldhäx.net ist nun soweit mit den wesentlichen Inhalten ausgestattet, und, wie ich meine, für eine Bewerbung tauglich.
Da ich auch schon gefragt wurde, was ich mit dieser Waldhäx erreichen will, ein paar Worte dazu: Die Waldhäx ist ein imaginäres Wesen, das für die Verbindung mit der Natur steht, ein Wesen, das in und mit dem Wald lebt, seine heilenden Kräfte schätzt und mit den darin lebenden Wesen verbunden ist. Sie repräsentiert unsere wilde, naturbelassene Seite, unsere Sehnsucht nach intakten Lebensräumen, und macht uns aufmerksam auf Verletzungen dieser. Sie will in Erscheinung treten als Beschützerin, als Mahnerin vor unbedachten Folgen.

Ich möchte nun alle Naturschutzorganisationen / Vereine, die den Brief vom August 2012 an den zuständigen Landesrat unterzeichnet haben, (aber auch die neu gegründeten) einladen, die Website Waldhäx aufmerksam zu studieren, mit ihrem Namen zu unterstützen und auch an die Mitglieder weiterzuleiten.

Anregungen, Beiträge (etwa in Form von Leserbriefen, Fotos, usw.), die das Anliegen der Waldhäx unterstützen, werden gerne entgegengenommen. und gegebenenfalls auf der Website veröffentlicht.

In der Mobilisierung der Bevölkerung durch Information sehe ich die einzige Möglichkeit, dass die Naturwerte im Natura 2000-Gebiet Klostertaler Bergwälder zu erhalten sind. Es finden daher auch immer wieder Führungen in dieses Gebiet mit der Möglichkeit statt, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen.
Auf Wunsch, ab einer Teilnehmerzahl von 8 Personen, kann mit mir ein Termin vereinbart werden.

Unser Anliegen, die Naturwerte durch einen besseren Schutz dieses Gebietes zu erhalten, ist vorrangig. Eine nachhaltige Zukunftsperspektive eröffnet sich jedoch bei dem Gedanken, ein Naturwaldreservat im Bereich des heutigen Natura 2000-Gebietes zu errichten, indem eine Optimierung der Schutzziele erreicht werden kann. Es wäre das bisher einzige Bergmischwaldgebiet Vorarlbergs mit diesem Schutzstatus. Die erheblichen Fördergelder des Landes (Waldbewirtschaftung) könnten auf diese Weise besser im Sinne des Naturschutzes eingesetzt werden.

Diese lohnenswerte und enkeltaugliche Perspektive zu unterstützen, lade ich hiermit herzlich ein.


Mag. Franz Ströhle