Waldhäx

Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner

 

11.08.2013 Kommentar: Die Waldbestände

(zum VN-Artikel vom 10.08.2013)

Vorarlberg sichert diese angeblich durch 726.000 Euro Fördergelder für Holzbringungsanlagen. (VN-ikr 10. 8. 2013)
Doppelt so viele Holznutzungen sollen seit Mitte der 80er Jahren stattgefunden haben und die Substanz bleibt immer gleich!? Siebzehn neue Forststraßen für LKW und sechzehn Schlepperwege sollen, natürlich „nachhaltig“ und „schonend“ vor allem in Einzugsgebieten von Gewässern und in Schutzwäldern in den Waldboden gerissen werden! Dabei wird nicht einmal unterschieden zwischen dem sogen. Wirtschaftswald und den Schutzgebieten.
Ist es wirklich im öffentlichen Interesse, wenn auch noch die letzten natürlichen und unerschlossenen Waldgebiete geplündert werden?
Warum überhaupt noch unterscheiden zwischen LKW-Straße und Schlepperweg?
Z.B.auf dem Schlepperweg Masonerwald Dalaas, genehmigte Breite 2,50m, wurde 2012 das Holz aus dem Natura 2000- Schutzgebiet mit Wissen und Unterstützung der Behörden mit dem LKW abtransportiert. Laut Naturschutzanwältin Katharina Lins, werden tausende solcher Auflagen von Bescheiden in Vlbg gar nicht erfüllt! An cm gemessen mag das zwar nicht viel sein, aber in der Auswirkung auf das Schutzgebiet ist es entscheidend, denn ohne die Verbreiterung dieses Schlepperweges auf LKW Breite wäre ein Einsatz des Holzprozessors gar nicht möglich.
Meint der zuständige Landesrat Schwärzler im Ernst, dass es besser für das Klima und den Hochwasserschutz ist, wenn die Bäume umgehauen werden?


Mag. Franz Ströhle