Waldhäx

Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner

 

10.08.2013 Errichtung von Holzbringungsanlagen wird in Vorarlberg gefördert

BREGENZ. Über ein Drittel der Vorarlberger Landesfläche ist bewaldet. Mit durchschnittlich 350 Festmetern (fm) Holz pro Hektar Waldboden hat Vorarlberg den höchsten Holzvorrat aller Bundesländer. Und dies, obwohl seit Mitte der 80er-Jahre praktisch doppelt so viel Holzungen stattgefun- den haben. Die Substanz der Wälder ist gleichbleibend.

Aufgrund der Wichtigkeit der Waldbestände für den Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum investiert das Land Vorarlberg in die Errichtung von Holzbringungsanlagen. Auch hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Waldwirtschaft vor allem in den
Einzugsgebieten von Gewässern und in Schutzwäldern zu fördern bzw. zu verbessern. Damit fördert Vorarlberg einerseits die Energiegewinnung aus Biomasse, leistet aber darüber hinaus auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Energieautonomie.

Sinn der Holzbringungsanlagen

Das Land Vorarlberg unterstützt mit einer Summe von insgesamt 726.000 Euro die Errichtung von Holzbringungsanlagen. Diese Förderung soll nachhaltige Nutzung der Waldbestände sowie die Erhaltung der Schutzwälder bezwecken. „Damit wird die schonende Waldnutzung sowie der Abtransport von heimischem Holz erleichtert. Auch Maßnahmen zur Aufforstung speziell in Hochlagen werden dadurch vereinfacht, zudem dienen die Forststraßen der Holzaufarbeitung und temporären Holzlagerung“, erklärt Landesrat Erich Schwärzler.

Im Rahmen des forstlichen
Arbeitsprogramms 2013 sollen somit neue Straßen und Wege befahrbar werden. 17 neue Forststraßen für Lkw und 16 Forstwege für Schlepper sind geplant.


VN-ikr