Waldhäx

Beschützerin des Waldes und seiner Bewohner

 

17.02.2014 "Waldpflege"

Der jüngste Artikel dazu (siehe unten) preist wieder in schönen, gebetsmühlenartig wiederholten Worten die Investition aus dem Waldfond von 2,3 Millionen Euro in die (natürlich) nachhaltige Vlbg. Waldbewirtschaftung.
Es stellt sich die Frage, ob es z.B. im öffentlichen Interesse ist, wenn, gestützt durch diese Förderungen, mit einem Schlag hunderte Festmeter Holz im Natura-2000 Gebiet ohne Naturverträglichkeitsprüfung gefällt werden.
Dass Landesrat Schwärzler diese Förderungen auch noch als Ökoland –Landwirtschaftsstrategie 2020 als „regional und fair“ verkaufen will, ist bestenfalls skurril. Was für eine nachhaltige Strategie soll das sein, wenn sie derartiger Förderungen bedarf? Die „Biomasse-Förderung“, die pro Jahr ca. 3,5 Millionen Euro beträgt, ist da noch gar nicht enthalten. Wen wundert es, dass auf Anfrage, wie und wie hoch einzelne Projekte gefördert wurden, keinerlei Auskunft erteilt wird?
Gespannt darf man nun sein, wie das Ansuchen des Alpenvereins und der Plattform Waldhäx um Genehmigung und Einrichtung eines Naturwaldreservates bzw. Naturwaldzellen im Natura 2000-Gebiet „Klostertaler Bergwälder“ behandelt wird. Ob dafür ebenso großzügige Fördermittel zur Verfügung stehen? Da ginge es ausnahmsweise um Förderungen, die widmungskonform das Schutzgebiet ökologisch aufwerten und verbessern würden, statt die Naturwerte zu untergraben.
Die Plattform www.waldhäx.net bietet die Möglichkeit, den besseren Schutz der Klostertaler Bergwälder und die Nominierung eines Naturwaldreservates durch Ihre Unterschrift zu fordern.


Mag. Franz Ströhle